Adams Nabel

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von Hei­ko Dietz / Mono­log – 1 H

Gre­gor war ein böser Jun­ge, der nur ver­sucht hat­te, sei­ne Mut­ter glück­lich zu machen. Die­se bringt ihn ins Nor­ma­li­täts-Trai­nings-Zen­trum. 13 Jah­re, 2 Mona­te und 4 Tage spä­ter, von Prof. Dr. Lewan­dow­ski wie­der auf Vor­der­mann gebracht, kommt er nach Hau­se zurück, um end­lich Mut­ters Dank für ihre Befrei­ung vom bru­ta­len Vater ent­ge­gen­zu­neh­men. Nur – dort ist nie­mand dar­auf vor­be­rei­tet. Für Gre­gor beginnt ein Spiel um die Berech­ti­gung inne­rer Zustän­de.

Lese­pro­be

Urauf­füh­rung: 2003, Mün­chen / Regie: Hei­ko Dietz / mit Karl Oli­ver May­er

Pres­se:Gre­gor hat viel Freu­de am Para­dox. Das kommt daher, dass er in den ver­ga­ge­nen 13 Jah­ren viel Zeit zum Lesen hat­te. Lesen ist leich­ter als ver­ste­hen. Mit “cogi­to ergo sum”  koket­tiert Gre­gor nicht mal. Eher mit dem Urknall und der schö­nen Fra­ge, was denn davor war. Bevor es knall­te. (…) “Adams Nabel” von sei­nem Autor Hei­ko Dietz in des­sen thea­ter… und so fort insze­niert, (…) gelingt als Ver­such der Annäh­rung an eine zert­stör­te Exis­tenz.” Egbert Tholl, Juli 2004, Süd­deut­sche Zei­tung

Nicht erst seit ‘Einer flog über das Kuckucks­nest‘ wis­sen wir, dass der Grenz­be­reich zwi­schen nor­mal und ver­rückt flie­ßend und völ­lig unscharf ist. Genau in die­ser Grau­zo­ne lässt Autor und Regis­seur Hei­ko Dietz im thea­ter… und so fort sei­nes Hel­den Gedan­ken um “Adams Nabel” krei­sen.” Mathi­as Hej­ny, Juli 2004, Abend­zei­tung