Frauen, Helden, Einsamkeit – Die wahre Geschichte der Mondlandung

von Tilo Esche / 3 D – 5 H

1969 schickt Arm­strong aus dem All die heroi­sche Bot­schaft: „Ein klei­ner Schritt für einen Men­schen, aber ein Rie­sen­sprung für die gesam­te Mensch­heit.“ Ein neu­er Held war gebo­ren. So weit, so gut. Doch aus wel­chem Stoff sind Hel­den eigent­lich gemacht? Die Pio­nie­re der Mond­lan­dung ent­pup­pen sich in die­sem Stück als frus­trier­te Ehe­män­ner. Durch den Flug zum Mond hof­fen sie ihrer ver­track­ten Fami­li­en­si­tua­ti­on zu ent­flie­hen. Ihr kon­spi­ra­ti­ver Plan: mit der Raum­fäh­re auf einer idyl­li­schen, ein­sa­men Insel lan­den – und trotz­dem als Hel­den in die Geschich­te ein­ge­hen. Doch sie haben die Rech­nung ohne Hux­ley gemacht, deren Traum es schon immer war, bei der ers­ten Mond­lan­dung dabei zu sein…

Mondlandung mit TiloLese­pro­be

Urauf­füh­rung: 2006, Leip­zig / Regie: Tilo Esche / mit Chris­ti­an Back­hauss, Anna Esche, Ele­na Maria Pia Loren­zon, Mar­co Run­ge, Felix von Sas­sen, Chris­ti­an Weid­ner, Vic­to­ria Car­men Dona­ta Schaetz­le