Hussel, Christian

Christian HusselChris­ti­an Hus­sel, gebo­ren 1957, besitzt einen Fach­ar­bei­ter­ab­schluss als Drechs­ler und einen Magis­ter­ab­schluss als Theaterwissenschaftler/Soziologe. Seit 1988 ist er als frei­schaf­fen­der Autor tätig. Er leb­te in ver­schie­de­nen Städ­ten und hat die unter­schied­lichs­ten Jobs aus­ge­übt. Bis­lang wur­den 18 Hör­spie­le von ihm pro­du­ziert (u.a. bei Deutsch­land­ra­dio Kul­tur, SWR und WDR) sowie 3 Thea­ter­stü­cke auf­ge­führt: Die Jäger, 1998 (Sze­ni­sche Lesung, Thea­ter Alten­burg-Gera), Gun­ten, 2001 (mit Wolf­gang Zan­der nach Robert Wal­ser, Frei­bur­ger Thea­ter) und Doii­ing!, 2002 (St. Geor­ge Poe­try Fes­ti­val, New York).

Arbeits­auf­ent­hal­te und Sti­pen­di­en führ­ten ihn u.a. in die Repu­blik Kon­go, nach Chi­na, Indi­en, Cos­ta Rica, Arme­ni­en, Slo­we­ni­en, Spa­ni­en, Schott­land und in die Tür­kei. Außer­dem unter­nahm er meh­re­re Rei­sen durch Euro­pa, Afri­ka, Zen­tral- und Süd­ame­ri­ka. 2008 ver­öf­fent­lich­te er in der Edi­ti­on Misch­haus im Plött­ner Ver­lag Leip­zig eini­ge sei­ner Thea­ter­stü­cke unter dem Titel: Sex im Gewand­haus.

„Hart und ein­dring­lich ent­wi­ckelt Hus­sel in sei­nen dra­ma­ti­schen Tex­ten fik­ti­ve Schick­sa­le und Situa­tio­nen, die im ers­ten Augen­blick absurd anmu­ten, anmu­ten sol­len, bei wei­te­rer Betrach­tung jedoch den per­ma­nen­ten Aus­nah­me­zu­stand des ganz all­täg­li­chen, selbst­ver­schul­de­ten Irr­sinns offen­ba­ren.“ (Wolf­gang Zan­der)