Die Trompeten von Jesolo

Heiko Dietz / 4 D, 4 H

Weihnachten steht vor der Tür. Aber leider auch Ottmar Hohnebechel.
Vorzeitig aus seiner Haft entlassen kommt er unerwartet nach Hause zurück. Die Familie steht Kopf. Hat man ihn doch erst in drei Jahren erwartet. Ottmar ahnt, dass seine Abwesenheit der Familie in keiner Weise geschadet hat. Auch bemerkt er, dass sich jeder und vieles verändert hat: das Wohnzimmer ist neu tapeziert! Kurti, der Briefträger, wohnt jetzt im Haus. Seine Schwestern Hilde und Elfi scheinen sich zu mögen. Cordula, die Hausangestellte, spricht nur noch in Halbsätzen. Und dann gibt es da noch einen zwielichtigen Lirenzo di Zasta, der sich mittlerweile um die Geschäfte des Hauses zu kümmern scheint… Zeit für Ottmar Hohnebechel, das Ruder wieder in die Hand zu nehmen!

„Die Trompeten von Jesolo“, die langersehnte Fortsetzung von „Schön ist’s auf Mallorca“, dem Publikumserfolg von 2002! Dietz, spätestens seit „… Mallorca“, für seinen eigenwilligen Humor bekannt, spart auch in dieser kaputten Geschichte nicht damit, seine Protagonisten in die grenzwertigsten Situationen zu treiben. Jenseits von gut und böse. Ibsen meets Al Bundy…

Das Stück ist nicht kinder- und jugendtauglich.
FSK 14 Jahre.
Uraufführung: 2004,  München. Regie: Heiko Dietz / mit Daniela Nering, Judith Toth, Christoph Baumann, Stephanie Zaninelli, Michaela Wallner, Karl Oliver Mayer, Alexander Wesselsky, Heiko Dietz

Pressestimmen
„Krachert“, „(da) tobt der Saal“
„Autor und Regisseur Heiko Dietz hat schon im ersten Teil der ,Hohnebechel-Saga’ gezeigt, dass er witzige Komödien-Dialoge schreiben kann. Die finden sich auch in ,Die Trompeten von Jesolo‘.“
Süddeutsche Zeitung

„Lauter irre Typen bevölkern die derbe Komödie… Das ist zum Teil recht komisch, geht aber bis zum mörderischen Ende auch gern unter die Gürtellinie“
Die Abendzeitung