Spadaccini, Julia

Julia SpadacciniJulia Spadac­ci­ni wurde in Rio de Janeiro geboren. Sie studierte Szenis­che Kün­ste und Psy­cholo­gie an der UNI-RIO bzw. USU (Uni­ver­si­dade San­ta Úrsu­la) und absolvierte ein Post­graduierten­studi­um in Psy­cholo­gie. Auf­grund ihrer Beschäf­ti­gung mit C. G. Jung beschloss sie, ein Prak­tikum am renom­mierten Reha­bil­i­ta­tion­szen­trum für psy­chisch Kranke, der Casa das Pal­mares, zu machen. Dort begann ich die Men­schen genau zu beobacht­en und ihre Entwick­lung zu ver­fol­gen. Und ich machte mir viele Noti­zen dabei, erzählt sie.

Julia Spadac­ci­ni änderte ihren ursprünglichen Plan, Schaus­pielerin zu wer­den, und begann sich auf das Schreiben von The­ater­stück­en und Drehbüch­ern zu konzen­tri­eren. Sie hat mit­tler­weile über 14 The­ater­texte ver­fasst, darunter Não Vamos Falar Sobre Isso Ago­ra (etwa: Lass uns jet­zt nicht darüber sprechen, O Mes­mo Sol (etwa: Die selbe Sonne) und Um Dia Qual­quer (etwa: An irgen­deinem Tag). Für ihr The­ater­stück Die offene Tür erhielt sie den begehrten Prêmio Shell als beste The­at­er­autorin von Rio.

Wie viele The­at­er­autoren in Brasilien schreibt Julia Spadac­ci­ni auch Drehbüch­er für das Fernse­hen; so war sie Co-Autorin bei etlichen Serien, u.a. für die Sit­coms Oscar Freire 279, Quase Anôn­i­mos (etwa: Fast anonym) und der Rat­ge­ber-Sendung für junge Leute, Bási­co (etwa: Basics), die auf dem Unter­hal­tungskanal Mul­ti­show gesendet wur­den und wer­den.

Im Film­bere­ich hat sie am Drehbuch Qual­quer Gato Vira-lata (etwa: Jede Straßenkatze) (2011) von Toma­so Portel­la und Daniela de Car­lo mit­gear­beit­et und schrieb das Drehbuch für den Kurz­film Sim­pa­tia de Limão etwa: Zauber­bann mit Limo­nen), der beim Kurz­film-Fes­ti­val von Rio (2010) aus­geze­ich­net wurde. Foto: mmorteira@hotmail.com