Leise, sonst schrei ich

von Leilah Assumpçăo / 1 D – 1 H / Frei zur DSE. Originaltitel: Fala baixo, senão eu grito / Übersetzung: Angela Meermann.

Sophie, eine kleine Angestellte, lebt anonym in der großen Stadt in einer schäbigen Pension. Alte Möbel, Plüschtiere, Papierblumen und Luftballons sind ihre Familie. Eines Nachts dringt ein Fremder in ihren Kosmos ein. Er überredet sie zu einer Reise in eine fantasievolle und gefährliche Welt. Beide werden zu Spielern. Sie schlüpfen in verschiedene Rollen und durchleben so komische, grausame, aber auch befreiende Situationen. Sophie wagt es dennoch nicht, aus ihren vier Wänden auszubrechen: Am Ende der Nacht kehrt diese in die Jahre gekommene „Alice im Wunderland“ zurück in die scheinbare Sicherheit ihrer freiwillig gewählten Isolation.

Leseprobe

Theater Fact am 09.05.2014 Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung!Uraufführung: 1969, São Paulo / Regie: Clóvis Bueno / mit Marília Pêra und Paulo Villaça

DSE: 2014, Leipzig / Regie: Thomas Deubel / mit Esther Sternad und Danilo Riedl

Presse

„,Leise, sonst schrei ich‘ regt zum Nachdenken über die eigene Lebenswelt an, doch verliert nie den Humor. Danilo Riedl sorgt als zynischer Eindringling für ebenso urkomische wie herzzerreißende Momente. In Esther Sternads Gesicht spiegeln sich die inneren Konflikte glasklar wider. Ein empfehlenswertes Stück, so witzig wie tiefsinnig.“
Friederike Ostwald, LVZ vom 28. 4. 2014

Fotos: Tom Schulze