Sant’Ana, Janaina

Ich bin Schau­spie­le­rin, Regis­seu­rin und Thea­ter­au­torin in Per­so­nal­uni­on. Mei­ne Schau­spiel­aus­bil­dung habe ich an der Hoch­schu­le für dar­stel­len­de Kunst an der Uni­ver­si­tät von São Pau­lo — EAD/USP — absol­viert.

2003 grün­de­te ich die Thea­ter­werk­statt Cia. Dona Con­ce­i­ção für die ich klei­ne Ein­ak­ter mit aktu­el­len The­men ver­fas­se und auf die Büh­ne brin­ge. Des­wei­te­ren habe ich etli­che Thea­ter­stü­cke geschrie­ben, dar­un­ter Julia­na und die Herr­schaf­ten (Julia­na, do ran­cor, Auf­füh­rung in Mün­chen und Lis­sa­bon), ein Mono­log, der auf dem Roman Vet­ter Basí­lio von Eça de Quei­roz beruht, und Eine Ansichts­kar­te für Rubem Bra­ga (Um pos­tal a Rubem Bra­ga, Auf­füh­rung in Lis­sa­bon), der die Freund­schaft zwi­schen dem Chro­nis­ten und dem Dich­ter Vini­ci­us de Mora­es ver­han­delt. Kaf­fee mit Gebäck und Geschich­ten von frü­her (Café com bis­coitos e estó­ri­as do tem­po) ist ein iro­nisch-hei­te­res Stück für Men­schen im drit­ten Lebens­al­ter, wäh­rend sich 1964 – von den gol­de­nen Jah­ren zur blei­er­nen Zeit (1964 – dos anos dou­ra­dos aos anos de chum­bo) mit der Dik­ta­tur in Bra­si­li­en aus­ein­an­der­setzt. Das Stück Papa ist tot (Papai está mor­to) ist noch nicht ver­öf­fent­licht.

Bei dra­ma­ti­schen Lesun­gen afro-bra­si­lia­ni­scher Mythen und Legen­den – Wie der Him­mel sich von der Erde trenn­te (Como o Céu se separou da Ter­ra) und Yema­jás und Oshuns (Yeman­jas e Oxuns) — habe ich als Schau­spie­le­rin und Autorin mit­ge­wirkt.

Zudem habe ich Dreh­bü­cher für zwei Kurz­fil­me ent­wi­ckelt – Von der Lie­be (Do Amor, unver­öf­fent­licht) und Mach wie du es willst (Faça como qui­ser), der am Wett­be­werb bei der Ver­an­stal­tung Con­cur­so Mer­co­sur de Muje­res unter dem The­ma “Gleich­heit und Gleich­be­rech­ti­gung” teil­ge­nom­men hat.

Foto: pri­vat