Companhia do Feijão

Bohnen Compagnie LogoDie bra­si­lia­ni­sche Thea­ter­grup­pe Com­p­an­hia do Fei­jão ( Com­pa­gnie Schwar­ze Boh­nen) aus São Pau­lo hat ihr Stück Wer Augen hat, der sehe auf der Grund­la­ge von Luiz Ruf­fa­tos bahn­bre­chen­den Groß­stadt­ro­man Es waren vie­le Pfer­de ent­wi­ckelt.
Die Thea­ter­grup­pe wur­de 1998 in São Pau­lo gegrün­det. Thea­ter ver­steht das künst­le­ri­sche Kol­lek­tiv als ein Forum, das poli­ti­sche, sozia­le und kul­tu­rel­le The­men ver­han­delt. Ihre Arbeit stellt einen kon­ti­nu­ier­li­chen Pro­zess dar, in dem Mög­lich­kei­ten der sze­ni­schen Spra­che erforscht und ent­wi­ckelt wer­den. Ihre Inspi­ra­ti­ons­quel­le sind lite­ra­ri­sche Wer­ke, die Refle­xi­on über die eige­ne Arbeit als Schau­spie­ler, das his­to­ri­sche Gedächt­nis.
Zum Reper­toire der Grup­pe gehö­ren bereits zehn Stück­ent­wick­lun­gen mit denen die sie auf Tour­nee in Spa­ni­en, Por­tu­gal und Cabo Ver­de war. Auf ihren zahl­rei­chen Rei­sen durch Bra­si­li­en hat die Com­p­an­hia do Fei­jão ihre Stücke in vie­len Metro­po­len des Lan­des gezeigt. Dabei legt die Schau­spiel­trup­pe Wert dar­auf, ihre Stücke auch in den klei­nen, ent­le­ge­nen Gemein­den des Lan­des auf­zu­füh­ren, wo der Ein­tritt für das Publi­kum dann frei ist.
Die Thea­ter­grup­pe wur­de mehr­fach für ihre Arbeit aus­ge­zeich­net, dar­un­ter mit dem Kri­ti­ker­preis Prê­mio APCA — Asso­çia­ção Pau­lis­ta de Crí­ti­cos de Arte ‑und dem Thea­ter­preis Prê­mio Shell.

Por­traits von links nach rechts: Fer­nan­da Hau­cke, Zer­nes­to Pes­soa, Vera Lamy, Guto Togniaz­zo­lo, Pedro Pires