Ich will nicht schlafen gehen!

von Rodri­go de Roure / 3 D / Frei zur DSE. Orig­inalti­tel: Não quero dormir ago­ra / Über­set­zung aus dem brasil­ian­is­chen Por­tugiesisch von Michaela Ulich

Wenn es Schlafen­szeit ist, fall­en der kleinen Lori alle möglichen Dinge ein, um nicht ins Bett zu gehen. Ihr Lieblingsspiel ist es sich vorzustellen, dass alles ein Traum ist, ob wach oder schlafend, mit geschlosse­nen Augen oder mit offe­nen. Am lieb­sten ver­wan­delt sie dabei ihr Kinderz­im­mer in eine fan­tastis­che Welt. Damit möchte sie auch ihre Mut­ter Lau­ra aus ihrem stres­si­gen All­t­ag holen. Doch Lau­ra glaubt nicht, dass Traum und Fan­tasie es ermöglichen, auf wun­der­bare Weise zu spie­len und Dinge zu erschaf­fen; Leila, die Tänz­erin, hinge­gen, die dabei hil­ft, das kleine Mäd­chen ins Bett zu brin­gen, ver­ste­ht sofort, dass sie Her­rin ihrer eige­nen Träume sein kann. Als Lau­ra erschöpft ein­schläft, ver­sucht Leila die Träume der kleinen Lori zu beherrschen und zu lenken. Das verängstigt Lori. Da taucht Lau­ra als Super­woman Laís auf, die nun aus den Träu­men und der Wirk­lichkeit der drei Per­so­n­en die unglaublich­sten, span­nend­sten und unter­halt­sam­sten Momente zaubert.

Urauf­führung: 2014, Rio de Janeiro, Teatro do Jock­ey / Regie: Rena­to Car­rera / mit Maria Luiza Cav­al­can­ti / Luciana Fer­reira / Joana Cabral

Fotos: Mau­rí­cio Maia