Bleib bei mir heute Nacht

FICA SP ESTREIA

Fla­vio de Sou­za / Frei zur DSE / 1 D, 1 H / Ori­gi­nal­ti­tel: Fica Comi­go Esta Noi­te / aus dem bra­silia­ni­schen Por­tu­gie­sisch: Michae­la Ulich

Auch über den Tod hin­aus blei­ben erst ein­mal Zwei­fel, Krän­kun­gen und Groll in der schrä­gen Komö­die um eine Wit­we und ihrem ver­stor­be­nen Mann. Der erhebt sich von sei­nem Toten­bett, punkt zwölf Uhr nachts, um mit sei­ner Frau end­lich Klar­text zu reden. Aber noch ste­hen Trau­er­gäs­te im Salon, drü­cken der Wit­we ihr Bei­leid aus und nip­pen an ihren Mok­ka­täschen.
Nach­dem sich Ver­wand­te und Freun­de end­lich von ihr ver­ab­schie­det haben, ver­brin­gen Sie und Er die rest­li­che Nacht damit, sich mit ihrer Ehe aus­ein­an­der­zu­set­zen, um – nun end­gül­tig – Klar­heit über ihre Bezie­hung zu ver­schaf­fen.

Zwi­schen “Küs­se und Schlä­ge” wer­den Miss­ver­ständ­nis­se auf­ge­klärt, Sei­ten­sprün­ge ver­zie­hen und erneut ewi­ge Lie­be geschwo­ren.
So kann Sie, als der Mor­gen graut, mit sich selbst und ihrem Mann ver­söhnt, von ihm end­gül­tig Abschied neh­men.

Lese­pro­be

Urauf­füh­rung: 1988, São Pau­lo. Regie: Fla­vio de Sou­za /mit Mari­sa Orth und Car­los More­no

 2011, Mün­chen, Thea­ter Wild­wuchs am Werk­haus. Regie: Ricar­do Eche ( Tea­tro Bra­si­lei­ro de Muni­que) /  mit Fáti­ma Nasci­men­to und Ricar­do Eche (in por­tu­gie­si­scher Spra­che)