Der Blick des schwarzen Mannes

von Igna­cio del Moral / 1 D, 3 H, 1 Mäd­chen, 1 Junge / Orig­inalti­tel: La mira­da del hom­bre oscuro / aus dem Spanis­chen: Wern­er Imbach

4aEin entle­gen­er Strand in Spanien: Eine Fam­i­lie macht einen Aus­flug und sucht Muscheln; der Afrikan­er Ombasi schleppt sich nach ein­er lebens­ge­fährlichen Meeresüber­fahrt an Land, ein Lei­densgenosse wurde leb­los an den Strand gespült. Die kleine Tochter ent­deckt die bei­den Flüchtlinge und schlägt Alarm. Die Kon­tak­tauf­nahme gestal­tet sich als schwierig, der Afrikan­er spricht kein Spanisch. Die Fam­i­lie schwankt zwis­chen Angst, Abwehr und Aggres­sion, ihre neg­a­tiv­en und seine pos­i­tiv­en Vorurteile machen die Kom­mu­nika­tion noch schwieriger. Da der Vater die Zünd­kerze, die er als Vor­sichts­mass­nahme aus­ge­baut hat, nicht wieder find­et, ist die Fam­i­lie gezwun­gen, die Nacht mit Ombasi am Strand zu ver­brin­gen…

Durch das zufäl­lige Zusam­men­tr­e­f­fen bei­der Wirk­lichkeit­en, kommt es in dieser grotesken Tragikomödie schließlich zur Katas­tro­phe, bei der nur Ver­lier­er übrig bleiben.

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Leseprobe

Urauf­führung: Madrid, 1993, Sala Olimpia-CNNTE (heute: Teatro Valle-Inclán), Regie: Ernesto Caballero / mit Manuel de Blas,  Car­men Bal­agué, Maruchi León, Jorge Meri­no,  Jar­ju Mulie, Li Babali

Deutsche Erstauf­führung in Koop­er­a­tion mit der EU-Kom­mis­sion/Vertre­tung Bonn, „Interkul­tureller Dia­log“ 2008
2008, Bonn, The­ater der Brot­fab­rik. Regie: Babette Dörmer / mit Wern­er Imbach, Anja Mar­tin, Marie Bendig, Olcay Aydik, David Blum, Sam­my Blum